Emma Heming Willis hat mit einem weit verbreiteten Missverständnis über den Gesundheitszustand ihres Ehemanns Bruce Willis aufgeräumt. Sie erklärte, dass er zwar an frontotemporaler Demenz (FTD) leidet, jedoch nicht unter der Art von Gedächtnisverlust, die viele Menschen normalerweise mit Demenz verbinden.
Bei Bruce wurde 2022 zunächst Aphasie diagnostiziert, bevor Ärzte 2023 die Diagnose frontotemporale Demenz bestätigten. Emma erklärte, dass sich FTD von der Alzheimer-Krankheit unterscheidet, der häufigsten Form der Demenz. Während Alzheimer vor allem mit Gedächtnisproblemen in Verbindung gebracht wird, können Menschen mit FTD ganz andere Symptome entwickeln. Laut Emma erkennt Bruce seine Angehörigen weiterhin.

Der 71-jährige Schauspieler, bekannt aus Filmen wie Stirb langsam, Pulp Fiction und The Sixth Sense, beendete nach seiner Diagnose seine Schauspielkarriere. Seitdem widmet Emma einen Großteil ihrer Zeit der Aufklärung über frontotemporale Demenz sowie der Unterstützung anderer Familien und pflegender Angehöriger, die mit dieser Krankheit leben.
Sie sprach außerdem offen über die emotionale Belastung der Pflege eines geliebten Menschen und beschrieb sie als einen fortlaufenden Trauerprozess. Während die Krankheit einen geliebten Menschen nach und nach verändert, erleben Pflegende immer wieder neue Verluste. Obwohl sie sagt, dass sie gelernt hat, mit diesen Herausforderungen besser umzugehen, verschwindet die emotionale Last niemals vollständig.

Emma verriet außerdem, dass Bruce sich seiner Erkrankung aufgrund eines Symptoms namens Anosognosie nicht bewusst ist. Dieses kann Menschen mit bestimmten Formen der Demenz daran hindern zu erkennen, dass sie krank sind. Sie betonte, dass dies Teil der Krankheit selbst sei und nichts mit Verdrängung oder Leugnung zu tun habe.
Bruce und Emma haben zwei gemeinsame Töchter, Mabel und Evelyn. Außerdem hat Bruce drei erwachsene Töchter – Rumer, Scout und Tallulah – aus seiner früheren Ehe mit Demi Moore.
Anfang dieses Jahres gründete Emma den Emma & Bruce Willis Fund, um das Bewusstsein für frontotemporale Demenz zu stärken, pflegende Angehörige zu unterstützen und die Forschung zu dieser Krankheit zu fördern.



